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Streckencharakteristik:
flach, sehr familientauglich in schöner, romantischer
Flusslandschaft
Einkehrmöglichkeiten:
Aumonte Stubn in Aunkirchen
Landhof Eineder in Schönerting


Besonderheiten am Weg:
Taferlsee, Naturdenkmäler, Kapellen
Parken:
Donaupromenade oberhalb der Donaubrücke,
Freizeitzentrum Vilshofen


Sehenswürdigkeiten:
Naturschutzgebiet Vilsengtal, Grafenmühle, Künstlerwerkstatt,
Benediktinerabtei Schweiklberg mit Afrikamuseum
Öffentlicher Nahverkehr:
Bahnbus Vilshofen-Aldersbach
mit Halt in Aunkirchen

Information:
Tourist-Informatiom
Vilshofen an der Donau
Stadtplatz 27
94474 Vilshofen an der Donau
Tel.: 08541/208-112
Fax: 08541/208-190
www.vilshofen.de
tourismus@vilshofen.de

Donau > Donautal - Vilshofen an der Donau Karte Genauere Infos

Rundweg im Naturschutzgebiet „Vilsengtal” (10 km)

Durch die Vilsvorstadt und die Furtgasse kommt man unter der Eisenbahnbrücke an die Vils und auf einem gut gepflegten Fußweg zwischen bunten Schrebergärten und Wochenendhäuschen vorbei an den Tennisplätzen zum Hallenbad. Entlang dem Freibad, einer der am idyllischsten und naturnah gelegenen Anlagen ganz Niederbayerns, zieht sich der Weg langsam die Vilsleiten hinauf, zwischen Gärten und dem steil abfallenden Hang über dem Fluss dahin, schattig inmitten buntem Vogelgezwitschers. Die Streusiedlung Schlehberg begleitet den Wanderer schließlich bis zum städtischen Vilskraftwerk. Wer hier schon umkehren will, benütze den Steg und wandere am anderen Vilsufer zurück (und ist nach insgesamt 5 km wieder in der Stadt). Sonst geht man auf derselben (in Fließrichtung rechten) Seite weiter; immer nahe am Wasser, auf dem mancherlei Wasservögel sich tummeln und gelegentlich der kurze, helle Pfiff den strahlend blauen Eisvogel ankündigt, der wie ein Pfeil knapp über der Wasseroberfläche vorbeischießt. Gelegentlich schlängelt sich auch eine harmlose Ringelnatter oder sogar eine der sehr seltenen Schlingnattern durchs Gebüsch. Neben der bunten Pflanzenwelt am Weg durch den Auwald kann man immer wieder, neben Resten des Bahndammes der ehemaligen Linie Vilshofen - Aidenbach (1898-1987), Spuren des Granitabbaus finden, der hier von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg betrieben wurde (auch mit Hilfe der Schmalspurbahn). Die bedeutendste Kuhle, die damals in den Fels geschlagen wurde, ist der sogenannte Taferlsee, ein kleines Naturparadies kurz vor dem Wanderwegende (am Vilswehr links unter dem Bahndamm hindurch). Hier soll etwa 20 m Wassertiefe die restliche Höhe des mächtigen Steinbruchs verdecken. Nach einigen hundert Metern kommt der Wanderer an die Mattenhamer Brücke. Man überquert hier die Vils und spaziert auf dem bequemen linken Uferweg zurück nach Vilshofen.


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